Die
schönsten Fußball-Stilblüten, Teil 2
(alphabetisch
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Teil 1
Marco Rehmer: Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir
verlieren, fahren wir wieder nach Hause.
Marco Reich: Früher war ich ein großer Fan von Mönchengladbach.
Doch da hatte ich noch keine Ahnung vom Fußball.
Mario Basler (über den frischgeschorenen Glatzkopf Christian Ziege):
Jetzt sieht er aus wie ein frisch lackierter Totalschaden!
Mario Basler: Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt.
Mario Basler: Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch
ein richtiger Arsch sein!
Matthias Sammer (über seinen Spitznamen "Motzki"): Wenn
ich am Ende vorn stehe, können mich die Leute auch Arschloch nennen.
Das ist mir egal.
Matthias Sammer: Das nächste Spiel ist immer das nächste.
Max Merkel (über deutsche Funktionäre): Die wissen nicht einmal,
dass im Ball Luft ist. Die glauben doch, der springt, weil ein Frosch
drin ist.
Max Merkel (über Friedl Koncilia): Der sollte von der Innsbrucker
Universität ausgestellt werden. Einen Menschen mit so wenig Hirn
gibt's ja net.
Max Merkel: Der Dettmar Cramer hat doch nur den Schwarzen im Senegal beigebracht,
wie man Kakteen umdribbelt.
Max Merkel: Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft
gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1.
Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter.
Max Merkel: In Dänemark habe ich nur Eier und Butter geholt, aber
keine Fußballer.
Max Merkel: Spieler vertragen kein Lob. Sie müssen täglich die
Peitsche im Nacken fühlen.
Mehmet Scholl (als werdender Vater): Es ist mir völlig egal, was
es wird. Hauptsache, er ist gesund.
Mehmet Scholl (auf die Frage nach seinem Lebensmotto): Hängt die
Grünen, solange es noch Bäume gibt!
Mehmet Scholl (nach einem der Derby der Bayern gegen die Löwen):
Die Brisanz dieses Spieles hat man daran erkannt, dass sich Franz Beckenbauer
über unsere Tore gefreut hat.
Mehmet Scholl: Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der
Ball schön flach oben rein geht.
Mehmet Scholl: Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das
eine Mal, als sie mit auf's Hochzeitsfoto wollte.
Michael Lusch: Ich kann mich an kein Spiel erinnern, beim dem so viele
Spieler mit der Barriere vom Platz getragen wurden.
Michael Wiese: Wolfsburg hat die letzten drei Heimspiele verloren zu Hause.
Norbert Nachtweih (über Dieter Höneß): Der springt so
hoch; wenn der wieder runter kommt, liegt auf seiner Glatze Schnee.
Olaf Thon: Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.
Olaf Thon: In erster Linie stehe ich voll hinter dem Trainer, in zweiter
Linie hat er recht.
Olaf Thon: Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir
auch nicht zu!
Olaf Thon: Wir spielen hinten Mann gegen Mann, und ich spiel gegen den
Mann.
Otto Pfister (über das Alter von Anthony Yeboah): Da hilft nur: Bein
aufsägen und Jahresringe zählen.
Otto Rehhagel: Franz ist wie Marlene Dietrich. Ein alternder Star, den
man nach wie vor bewundern muss.
Otto Rehhagel: Mit 50 bist du als Fußballtrainer reif für die
Klapsmühle. Wenn du genug Geld verdient hast, kannst du wenigstens
erster Klasse liegen.
Paul Breitner: Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle
die Hosen voll, aber bei mir lief's ganz flüssig.
Paul Breitner: Ich habe nur immer meine Finger in Wunden gelegt, die sonst
unter den Tisch gekehrt worden wären.
Paul Breitner: Sie sollen nicht glauben, das sie Brasilianer sind, nur
weil sie aus Brasilien kommen.
Paul Gascoigne: Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.
Paul Steiner (auf die Frage, ob die Nationalmannschaft für ihn ein
Thema sei): Nein, die spielen immer mittwochs, da habe ich keine Zeit.
Peter Neururer: Wir fahren hin, hau'n die weg und fahren wieder zurück.
Peter Neururer: Wir waren alle vorher überzeugt davon, dass wir das
Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest
in den ersten zweieinhalb Minuten.
Peter Pacult: Ja, der FC Tirol hat eine Obduktion auf mich.
Pierre Littbarski: In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt,
in der zweiten fehlte uns die Kontinu..., äh Kontuni..., ach scheiß
Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug!
Rainer Bonhof (auf die Frage, wie er die verletzten Spieler zu ersetzen
gedenke): Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger in der Abwehr,
Bruce Willis im Mittelfeld und Jean Claude van Damme im Sturm.
Richard Golz (auf die Frage, was beim sogenannten Studentenklub SC Freiburg
anders sei): Vor lauter Philosophieren über Schopenhauer kommen wir
gar nicht mehr zum Trainieren.
Richard Golz: Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt.
Richard Rogler: Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich
gegen Kamerun angeschaut. Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur,
wilde Riten - und auf der anderen Seite Kamerun!
Roland Wohlfahrt: Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige
Chancenauswertung.
Rolf Rüßmann: Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir
ihnen wenigstens den Rasen kaputt.
Rolf Töpperwien (bei der Rückkehr von Werder Bremen nach dem
Europapokalsieg 1992): Jetzt! Jetzt betritt Otto Rehhagel deutschen Boden!
Ron Atkinson: Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.
Roy Präger: Jetzt kommt es darauf an, dass wir die entscheidenden
Punkte gegen den Nicht-Abstieg sammeln!
Rudi Völler (über Rainer Calmund): Ja gut, der arbeitet von
morgens bis abends. Ja gut, sowas nennt man im Volksmund glaube ich Alcoholic.
Rudi Völler: Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist.
Rudi Völler: Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die
halbe Miete ist das noch lange nicht!
Sean Dundee: Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC.
Steffen Baumgart: Wir haben genügend Potenz für die Bundesliga.
Steffen Freund: Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer
sagte: "Komm Stefan, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los."
Terri Venables: Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können
wir nochmal das gleiche erwarten.
Thomas Doll: Ich brauche keinen Butler. Ich habe eine junge Frau! (Diese
ist mittlerweile übrigens mit Olaf Bodden verheiratet.)
Thomas Häßler: Ich bin körperlich und physisch topfit.
Thomas Häßler: In der Schule gab's für mich Höhen
und Tiefen. Die Höhen waren der Fußball.
Thomas Häßler: Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren.
Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.
Thomas Hermann: Die letzten zwei Heimspiele hat München 60 kein Tor
gegen den VfL Bochum erzielt, heute schon zwei. Das ist eine Steigerung
um 200 %.
Thomas Klementz: Sutter hat in den Füßen mehr Gefühl als
andere in den Händen. Bei ihm möchte man Ball sein.
Thomas Strunz: Es ist ein Sehnenabriss am Schambeinknochen. Hört
sich lustig an - ist aber trotzdem beim Fußball passiert.
Thomas Wark: Axel Kruse, er hat in Rostock mehrere Pferdchen laufen.
Toni Polster (über eine vergebene Torchance): Ich kann nicht mehr
als schießen. Außerdem standen da 40 Leute auf der Linie.
Toni Polster (über sein verbessertes Verhältnis zu Trainer Peter
Neururer): Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen
zusammen.
Toni Polster: Für mich gibt es nur "entweder-oder". Also
entweder voll oder ganz!
Toni Polster: Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit
entsprechen.
Toni Schumacher (in bezug auf das Foul an Battiston): Dann zahl' ich ihm
seine Jacketkronen.
Toni Schumacher (in bezug auf das Foul an Battiston): Seither bemühe
ich mich, bei jeder leichten Berührung, bei jedem Zusammenstoß,
bei jedem Foul im Gegner zuerst den Menschen zu sehen.
Ulf Kirsten: Wenn bei einem Auswärtsspiel keiner ruft: "Kirsten,
du Arschloch", dann weiß ich genau, dass ich schlecht bin.
Uli Stielike: Mal ist die Suppe dick, mal ist sie dünn... nur wenn
nichts Flüssiges drin ist, gibt es einen ätzenden Geruch.
Uwe Fuchs (im Sportstudio auf die Frage, ob die (deutsche) Nationalmannschaft
für ihn noch ein Thema sei): Im Moment nicht, Yeboah und Chapuisat
sind besser drauf.
Volker Finke: Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen.
Waldemar Hartmann: Guten Abend, meine Damen und Herren, und - bonne noir.
Waldemar Hartmann: Was sie hier auf dem Rasen sehen, kostet viele viele
viele Millionen Geld, wenn man diese Spieler kauft.
Werner Hansch: Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach
der Statistik ist jeder 4. Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein
Chinese mit.
Werner Hansch: Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen,
aber im Kopf jedes Spielers sind 10 Prozent weniger vorhanden, und bei
elf Mann sind das schon 110 Prozent.
Werner Hansch: Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe, der läuft
wirklich so langsam.
Werner Hansch: Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
Werner Lorant (über sein Buch "Eine beinharte Story"):
Vieles, was darin geschrieben wurde, ist auch wahr.
Wilfried Mohren (zu den WM-Leistungen der Kilt-Träger): Die Schotten
sind meistens eher zu Hause als ihre Postkarten.
Wilfried Mohren: Auch die Schiedsrichter-Assistenten an der Linie haben
heute ganz ordentlich gepfiffen.
Wilfried Mohren: Was Sie hier sehen, ist möglicherweise die Antizipierung
für das, was später kommt.
Willi "Ente" Lippens (Schiri zeigt gelb und sagt: "Ich
verwarne Ihnen!"): Ente: "Ich danke Sie!" (Schiri zeigt
rot)
Willi Entenmann: Unser Schiff hat Schlagseite. Es lässt sich nur
wieder aufrichten, wenn wir alle auf dieselbe Seite gehen.
Willi Lemke: Das beste Trainingslager ist eine Frau, die eigene natürlich.
Wolf-Dieter Poschmann: Und wie sieht's in Brasilien aus, dem Mutterland
des Fußballs?
Wolfgang Ley: Die Choten machen die Choten dicht.
Wolfgang Ley: Häßler verliert das Kopfballduell. Das musste
ja mal so kommen.
Wolfgang Müller (Tödliche Doris, auf die Frage nach dem WM-Ausgang
eine Woche vor WM-Beginn): Ich tippe mal 3:1.
Wolfram Esser: Das Spiel ist zu weit, zu eng.
Wolfram Wuttke (zu einem Linienrichter): Jetzt scheiß dir mal nicht
vor dir selber in die Hose, Mann!
Wolfram Wuttke: Immer, wenn ich breit bin, werde ich spitz.
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