Wissenschaftler
warnen vor Daten-Smog
Nachdem
der Rinderwahnsinn trotz neuer Übertragungswege über Fernsehen
und Radio nicht den Erwartungen gerecht wurde, atmet Deutschland auf.
Endlich ist wieder die Apokalypse unserer Zivilisation in Sicht: durch
Daten-Smog.
"Daten-Smog
ist überall", warnt so etwa der Daten-Smog-Experte Carl-Friedrich
Coors. "Überall wo Daten verarbeitet oder auch nur transportiert
werden, wird ein Teil als Daten-Smog abgestrahlt."
Meist
nehmen die Geschädigten die Symptome nicht ernst. Doch Kopfschmerzen,
Unkonzentriertheit und Nervosität können erste Warnzeichen des
Körpers sein, dass er mit den Datenmengen nicht mehr zurecht kommt.
Dabei liegen die Langzeitfolgen noch völlig im Dunkeln.
Carl-Friedrich
Coors fordert deshalb von der Bundesregierung energische Maßnahmen.
Solange eine schädliche Wirkung für den Menschen nicht wissenschaftlich
mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden könne, dürften
keine neuen Datenverarbeitungsanlagen in Betrieb genommen werden. "Ein
regelrechtes Daten-Tschernobyl ist vorprogrammiert. Der Daten-Smog nimmt
unaufhaltsam zu. Und das Internet macht alles nur noch schlimmer."
Viele
Bürger wollen da nicht tatenlos zuschauen. So hat sich in Tübingen
bereits eine Bürgerinitiative 'Stoppt den Daten-Wahnsinn' formiert.
Sie will die Bürger unparteiisch informieren und für einheitliche
Grenzwerte in der EU kämpfen. Mit Bücherverbrennungen soll die
ahnungslose Öffentlichkeit für das Problem sensibilisiert werden.
Coors
bleibt skeptisch: "Gegen die Interessen der Großindustrie ist
da wenig zu machen. Wenigstens kann keiner mehr sagen, er hat es nicht
gewusst."
Henning Helmusen
|