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| Falsche GEZ-ler rauben Rentner aus Arglos öffnete die uralte, aber rüstige Greisin Luise Schröder (103) aus Mannheim die Tür. Der adrett gekleidete junge Mann hatte behauptet, von der GEZ zu sein. Er wolle überprüfen, ob Frau Schröder ihren Fernseher ordnungsgemäß angemeldet habe und ob sie Zweitgeräte besitze. Doch kaum in der Wohnung, holte der Mann eine Pistole aus seiner Aktentasche: "Geld her, oder das war heute Dein letzter Fernsehtag!" Die Rentnerin kramte ihre gesamten Ersparnisse, etwa 800 Euro und 300 DM, aus ihrem Küchenschrank. Die Masche ist nicht neu: Immer wieder verschaffen sich als GEZ-Mitarbeiter getarnte Ganoven Zugang zu den Wohnungen alleinstehender, meist älterer Menschen. Mit der Behauptung, sie seien von Staats wegen zum Eindringen in die Privatsphäre der Bürger berechtigt, schüchtern sie die Leute ein und erschleichen sich Zutritt in deren vier Wände, um dann ihr wahres Gesicht zu zeigen. Schätzungsweise ist bereits jeder vierte Rentner Opfer der falschen Gelderpresser geworden. Viele werden sogar misshandelt und sexuell belästigt. Vereinigungen von Gewaltopfern raten daher, keinen GEZ-ler mehr ins Haus zu lassen und sofort die Polizei zu benachrichtigen. 28.05.2004 |
Webfund des Tages: Sören Santuzzo hat ein seltsames Hobby: Unter zig Pseudonymen schreibt er Leserbriefe, um Zeitungen und Zeitschriften ein falsches Bild ihrer Leserschaft zu vermitteln und ihnen so eine Änderung ihrer Inhalte nahezulegen. |
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