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| Wer
schützt uns Verbraucher? |
So
wie Eva-Magda Jelinek (32, Foto links) aus Bottrop ging es
vielen: "Ich wollte mir einen PC mit Maus
kaufen. Da kam mir das Angebot des Mediamarkts gerade recht.
16 % Rabatt! Das Teil hab ich mir sofort geholt. Denn immer,
wenn irgendwo etwas herabgesetzt ist, schlage ich zu. Neulich
habe ich mir ein Negligé (siehe Foto, Anm. d.Red.)
gegönnt, das von 299 Euro auf 199 runter war. Da hab
ich hundert Euro gespart. Das sind zweihundert Mark!",
so die pfiffige und preisbewusste Kundin. Doch Pustekuchen:
Der PC war kurz vorher im Preis heraufgesetzt worden, wie
auch der SPIEGEL
berichtete. Jelinek sparte nur 3 Euro (immerhin 6 Mark).
Der Rest fehlt aber jetzt in ihrem Portemonnaie! Verbraucherschützer
und Europäischer Werberat
sind alarmiert: Statt den Konsum und somit unsere Wirtschaft
mit konstant hohen Preisen zu stützen, verführen
raubtierkapitalistische Discounter den Kunden mit niedrigen
Preisen und locken mit Rabatten, bei denen die Kunden nichts
sparen. Verbraucheranwalt Ralf Naderer fordert hohe Festpreise
für alle Produkte, damit alle Kunden ohne Preisvergleiche
einkaufen und dem Staat die dringend benötigte Mehrwertsteuer
zuführen können. An einem gesetzlich festgelegten
Rabatt-Tag, am besten am 1. Mai, sollten alle Preise dann
um 16% purzeln, so Naderers innovativer Vorschlag. |
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| Frau
des Tages |
Giulia
(26, Finanzbeamtin) hat sich einen heißen Ofen im Mediamarkt
gekauft und die Mehrwertsteuer gespart. Doch jetzt hat sie
ein schlechtes Gewissen: "Vater Staat hat mir so viel
Gutes getan, jetzt gebe ich ihm etwas zurück." Den
Fehlbetrag will sie an die Kaffeekasse ihres Finanzamts
spenden. |
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Morgen in :
"Zeig Dein Arschgesicht" |
| Die
schlimmsten Ehe-Unfälle |
Vielen
Eheleuten ist er schon zum Verhängnis geworden: Der Ehering.
Die einen bleiben damit in der Tastatur ihres PCs hängen,
die anderen reißen sich den Finger beim Bowling ab.
Verbraucherschützer fordern nun alle Juweliere auf, die
Kunden beim Kauf eines Rings über die Gefahren aufzuklären.
Außerdem sollten Eheringe mit einem eingravierten Warnhinweis
versehen werden. Ralf Naderer: "Viele Menschen gehen
völlig unvorbereitet in die Ehe. Da steht der Staat in
der Verantwortung und sollte eine Art Ehe-TÜV einführen,
um die Bürger zu größerer Mündigkeit
zu erziehen. Was auch nötig wäre, ist eine staatliche
Heiratsvermittlung. Nur so lassen sich Katastrophen-Ehen wie
die von Dieter Bohlen und Verona Pooth verhindern. Indem der
Staat die passenden Partner zusammenfügt, sorgt er auch
dafür, dass der Generationenvertrag eingehalten wird."
Viele Ledige wie Eva-Magda Jelinek wittern schon Morgenluft,
denn der freie Markt hat bei ihr völlig versagt, was
die Chance auf einen treusorgenden Mann angeht. |
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